Projekte

Auswertung wissenschaftlicher Auswertung zur Hyperthermie

Die durch die Forschungsförderungsgesellschaft für Komplementärmedizin e.V. finanziell unterstützte prospektive wissenschaftliche Arbeit zur Auswertung von 1.000 extremen Ganzkörperhyperthermien, inbesonderen systemischen Krebs-Mehrschritt-Therapien (sKMT) im Zeitraum von 1997 bis zum 31.08.2016 konnte höchstrangig publiziert werden. Am Ende zeigten sich exakt auswertbar 613 Anwendungen. Die generellen Fragen zur Sicherheit, Reproduzierbarkeit und Durchführbarkeit waren Kernpunkt der Untersuchung. 306 Patienten mit 311 Entitäten wurden im Verfahren der systemischen Krebs-Mehrschritt-Therapie nach Prof. Manfred von Ardenne, d.h. im synchronen Bemühen um Tumoroxygenierung und –übersäuerung zur Verbesserung der Ansprechrate im Bemühen um prognostische Einflussnahme behandelt. Viele dieser Patienten sahen in der Methode die Ultima ratio und wiesen leider entsprechend späte Stadien progredienter Krebsleiden auf. Die in der Studie befindlichen Patienten erhielten die sKMT im Temperaturbereich von mindestens 41,5°C – über 42,3°C in Form einer reinen extremen Ganzkörperhyperthermie oder in Kombination mit Chemotherapie (Thermo-Chemotherapie). Die Ergebnisse zeigen, dass die Behandlung sicher, durchführbar, reproduzierbar (in vergleichbarer Qualität) und gut verträglich ist. Sowohl geforderte Mindesttemperaturen als auch thermische Dosen werden nicht nur erreicht sondern übertroffen und werden trotz schwerer Erkrankung in über 90% der Fälle realisiert. Gleichzeitig sind wenige Nebenwirkungen zu beobachten, wie eine Nebenwirkungsrate von <10% eindeutig beweist. Ein Einblick in die Wärmewirkungen beleuchtet die Daten hinsichtlich ihrer Bedeutung und hilft, die Ergebnisse einzuordnen.




Initiierung des FoFöG-Forschungspreises Komplementärmedizin zur Förderung ganzheitlicher Medizinforschung

Die gemeinnützige Forschungsförderungsgesellschaft für Komplementärmedizin e.V. bemüht sich um Erhaltung, Förderung sowie das Voranbringen naturheilkundlichen Wissens. Die FoFöG unterstützt die naturheilkundlichen Therapieverfahren nach Kräften, ohne dabei konventionelle Methoden auszuschließen – denn seriöse Komplementärmedizin bedeutet immer eine Ergänzung zur Schulmedizin.

Diesem Gedanken folgt auch der neu initiierte FoFöG-Forschungspreis Komplementärmedizin. Vergeben wird der mit 500,00 Euro dotierte Forschungspreis für wissenschaftliche Publikationen zu Themen der komplementären Medizin. Mit der im März 2017 getroffenen Entscheidung über die Auszeichnung einer Publikation über die Zellwachstums-hemmende Wirkung von Amygdalin beim Prostatakarzinom leistet die FoFöG einen weiteren kleinen Beitrag auf dem Weg zu einer wissenschaftlichen Ganzheitsmedizin.




Krebs kennt keine Grenzen – Bekämpfung erfordert interkulturelle Zusammenarbeit

Die FoFöG bemüht sich um Erhaltung, Förderung sowie die grenzübergreifende Verbreitung naturheilkundlichen Wissens – denn Erkrankungen machen sich nichts aus Staatsgrenzen, Sprachbarrieren oder politischen Differenzen. Diese Tatsache erfordert eine drastische Ausweitung interkultureller sowie -kontinentaler Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Medizin. Die Forschungsförderungsgesellschaft für Komplementärmedizin e.V. hat sich diesem Ziel verschrieben und unterstützt in diesem Jahr mit einer Spende die Deutsch-Iranische Krebshilfe e.V., die sich für den länderübergreifenden Austausch und Abgleich der Stammzell- / Knochenmarkspenderdateien engagiert – in diesem Fall zwischen Deutschland und dem Iran. Der Abgleich der Spenderdateien ermöglicht es der Deutsch-Iranischen Krebshilfe e.V. in bereits etwa 3 von 10 Fällen iranischen Blutkrebs- / Leukämiepatienten von Deutschland aus zu helfen – und auch der umgekehrte Weg soll künftig ausgebaut werden.

Die mit einer Spende gewonnenen Daten stehen weltweit zur Verfügung und können so auch für Leukämiepatienten deutscher Herkunft lebensrettend sein. Eine weltweite kulturelle Öffnung, auch auf dem Gebiet der Medizin, ist zwingend notwendig:
Sie kann Leben retten!





Erforschung der Temperaturverteilung im Tumorgewebe


Die FoFöG hat sich seit ihrer Gründung um die Erforschung der Temperaturverteilung in Tumorgeweben mit den in der Praxis etablierten Geräten (Oncotherm, Celsius 42+) bemüht. So stellte sie etwa der gisunt®-Klinik ein Glasfasermessgerät (4-Kanal) zur Verfügung. Im Rahmen einer initiierten medizinischen Dissertation wurden damit Messungen am nicht in einen Blutkreislauf eingebundenen Gewebe durchgeführt, um die Temperaturverteilung, respektive die Energieabsorption bzw. Eindringtiefe zu erforschen. Außerdem wurde am perfundierten Gewebe, also menschlichen Gewebe, welches mit einer funktionierenden Blutzirkulation versorgt ist, die gewonnenen Erkenntnisse überprüft. Die Fakten zeigen, dass eine ausreichende, direkt die Tumorzellen schädigende Temperatur bis zu einer Tiefe von 18 cm erreicht werden kann. Die Erkenntnisse wurden in der gisunt®-Klinik direkt zum Vorteil der Behandelten umgesetzt.


 

Spenden

Jedes Mitglied der FoFöG trägt mit seinem Know-how, den beruflichen und privaten Möglichkeiten sowie den Kontakten zum Erfolg der Sache bei. Der Verein arbeitet mit den Beiträgen der Mitglieder und ist zudem auf Spenden angewiesen. Wir danken für jede Form der Unterstützung.


Beitrags- und Spendenkonto:
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